Die Corvette ist ein US-amerikanischer Sportwagen von General Motors in der inzwischen sechsten Generation. Als die erste Corvette 1953 produziert wurde, war sie der zweite rein amerikanische Sportwagen nach dem nicht sehr erfolgreichen Crosley Hotshot/Supersport. Früher wurde sie als Chevrolet Corvette angeboten. In Europa läuft sie inzwischen nur noch unter dem Markenname Corvette, um sich deutlich von anderen Chevrolet-Fahrzeugen abzuheben.

Corvette Racing 
Als offiziell ältester nach wie vor gebauter Sportwagen der Automobilgeschichte (1953), hat Chevrolets Corvette, seit 1956 unzählige Meisterschaften gegen die größten Namen im Automobilen Rennsport rund um den Globus gewonnen und etliche Geschwindigkeits-Rekorde aufgestellt. Um einige zu nennen:

 

 

1957 gewann Corvette mit dem SR-2 (Sebring Racer/Sports Racing) die GT-Klasse beim Sebring Enduro Race.

1960 Le-Mans Sieger mit der legendären Sting Ray in der Klasse Big Bore GT.

1962 12H Sebring 2. in der A/Production-Klasse.

1964/66/67/68 12H-Sebring-Sieger der GT-Klasse.

1967 neuer Geschwindigkeitsrekord in Le Mans (276,00 km/h).

1968/70/71 24H-Daytona-Continental-Sieger mit der 3. Generation (C3).

1972 12H-Sebring-Sieger der GT-Klasse.

1972 neuer Geschwindigkeitsrekord in Le-Mans (339,57 km/h ).

1973 12H-Sebring-Sieger der GT-Klasse.

1975/78/79/81 SCCA-Trans-Am-Sieger.

1980 bei den Bonneville Speed Week on the Utah Salt Flats gewinnt eine 1968 Bi-Turbo-Corvette den Titel in der AA/GT-Klasse mit einer Höchstgeschwindigkeit von 387,413 km/h was sie gleichzeitig zum schnellsten Original-Form-Fahrzeug der Welt machte.

1981–88 etliche weitere Siege in den Klassen SCCA/ GT.

1988 Die Callaway-Sledgehammer-Corvette erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 410 km/h.

1990 Im Firestone Test Center in der Nähe von Fort Stockton, Texas werden mit zwei, bis auf die Auspuffanlage (ohne Kat/Auspufftopf), originalen ZR1- und L-98-Corvettes, rund ein Dutzend neue Geschindigkeitsweltrekorde aufgestellt, darunter 5000-Meilenrekord, 24-h-Distanz-Rekord usw.

1993 12H Sebring: 2. und 3. Platz in der GT-Klasse.

1993 Fast ein dutzend SCAA-Siege.

1994 Spa, Belgien: 2. in der GT2-Klasse.

1995 Le-Mans: 2. und 3. Platz von Callawayracing in der Klasse GT2.

1999 24H Daytona Continental: 3. Platz in der Klasse GT2.

1999 Peak International Raceway: 2. Platz.

1999 Laguna Seca: SCCA-World-Challenge-Sieger/2. in der GTS-Klasse.

1999 Sears Point Raceway: 2. in der Klasse GTS.

 

2001 Die C5-R gewinnt die Saison mit 8 von 10 gefahrenen Rennen in der GTS-Klasse, inkl. 24-Stunden-Rennen von Daytona und ein Doppelsieg bei dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans.

2002 Ein neues Getriebekonzept wird eingebaut. Von nun an bilden Getriebe und Differenzial eine Einheit. Die C5-R gewinnt erneut den Titel in der GTS-Klasse und wiederholt ihren Doppelsieg in Le Mans.

2003 etliche Klassensiege in der American Le Mans Series, unter anderem das 12-Stunden-Rennen von Sebring.

2004 Die C5-R ist in allen zehn Rennen auf der Poleposition, gewinnt alle zehn Rennen in der GTS-Klasse und bricht sämtliche Rundenrekorde. Erneuter Doppelsieg bei den 24-Stunden-Rennen von Le Mans.

2005 Die C5-R nimmt an der FIA-GT-Rennserie teil, gewinnt in Italien, Zhuhai und China und besetzt etliche Male Podiumsplätze. In der ALMS erreicht sie auch Podiumsplätze hinter ihrer Nachfolgerin der C6-R.

2005 Zum vierten Male innerhalb von fünf Jahren konnte Corvette dank seines neuen Renners einen Doppelsieg in Le Mans in der GT1-Klasse einfahren. Jedes von der C6.R bestrittene Rennen im Jahr 2005 wurde von ihr auch gewonnen.

2006 Die C5-R kehrt nach Le Mans zurück (Privatrennstall) und beendet das Rennen auf der 3. Position hinter dem zweitplatzierten Aston Martin DBR9 und der erstplatzierten C6-R.

2006 Die C6-R gewinnt erneut die ALMS und zum 5. Mal die Le-Mans-GT1-Serie sowie zum wiederholten Male auch die Team- und Konstrukteursmeisterschaft.

2006 Das Herz der C6.R, der LS7-R-Motor, wird als Global Motorsport Engine of the Year (Rennmotor des Jahres) gekrönt. Der Titel wurde GM an der Professional Motorsport World Expo 2006 in Köln, Deutschland, überreicht, nachdem die Jury bestehend aus 50 der bekanntesten Renningenieure ihre Entscheidung gefällt hatte.

2007 Sieg beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps der FIA-GT. Eingesetzt durch Carsport Holland + Phoenix Racing mit den Fahrern Jean-Denis Delétraz, Mike Hezemans, Marcel Fässler, Fabrizio Gollin.